Schock um Diamantfeuerwerk: Brosche bringt Händlerrunde völlig aus der Fassung | Bares für Rares XXL
Bares für Rares: Diamant-Brosche entfacht Händler-Duell – 25 Karat sorgen für Rekordpreis
Ein echtes Schmuckjuwel brachte in der jüngsten Ausgabe von Bares für Rares die Augen der Experten und Händler gleichermaßen zum Leuchten. Verkäuferpaar Ort und seine Frau präsentierten eine prachtvolle Brosche, die sich als wahres Diamantfeuerwerk entpuppte – und im Händlerraum für ein spannungsgeladenes Bietergefecht sorgte.
Die Brosche, die ursprünglich aus dem Besitz von Ortes Mutter stammte, war ein Erbstück mit besonderer Geschichte. Seine Mutter hatte das außergewöhnliche Schmuckstück selbst von einer engen Freundin geschenkt bekommen. Nun sollte es, nach über elf Jahren ungetragen im Schmuckkästchen, einen neuen Besitzer finden.

Schon Expertin Wendela Horz war sofort begeistert. „Das ist ein außergewöhnliches Stück“, schwärmte sie und erklärte, dass es sich um eine Auftragsarbeit um 1900 handle. Gefertigt in 585er Gold mit Platinauflage, sei die Brosche nicht nur reich verziert, sondern auch wandelbar: Sechs Einzelteile ließen sich komplett auseinandernehmen. Die Blütenblätter konnten sogar separat aufgesteckt und als Diadem im Haar getragen werden – eine Seltenheit.
Besonders beeindruckend: die Steinbesetzung. „Wir haben hier rund 130 Diamanten, davon fünf mit etwa einem Karat Gewicht – insgesamt knapp 25 Karat“, erläuterte Horz. Zwar wiesen die Steine unterschiedliche Qualitäten auf, doch gerade diese Vielfalt verlieh dem Stück Lebendigkeit. In der Mitte funkelte zudem eine alte Naturperle, die das florale Design vollendete. Symbolisch stellte die Blüte ein Stiefmütterchen dar – im Mittelalter ein Zeichen für „gute Gedanken“.
Horz taxierte den Wert auf stolze 16.000 bis 18.000 Euro – weit mehr als die vorsichtigen 10.000 Euro Wunschpreis der Verkäufer.

Im Händlerraum dann die große Überraschung: Die Brosche rief sofort mehrere Interessenten auf den Plan. „Das ist ja ein wahres Feuerwerk!“, schwärmte einer der Händler, während Elisabeth Nüdling den Startschuss mit 5.000 Euro gab. Schnell folgten Gebot auf Gebot. 6.000, 7.500, 8.000 Euro – die Spannung stieg minütlich.
„Wussten Sie, dass Sie so einen Schatz besitzen?“, fragte ein Händler, während Ort und seine Frau kaum glauben konnten, wie rasant der Preis nach oben kletterte. Schließlich fiel die magische Marke: 10.000 Euro. Doch das Duell war noch nicht vorbei. 10.500, 12.000 Euro – dann war Schluss.
Händlerin Susanne Steiger zeigte sich begeistert, blieb aber vorsichtig: „Mehr Risiko möchte ich nicht eingehen. 12.000 Euro biete ich gerne, aber Sie müssen nicht verkaufen.“ Doch für die Verkäufer war klar: Dieses Angebot war perfekt. Mit einem Handschlag besiegelten sie den Deal.
Susanne Steiger zahlte 5.000 Euro in bar, der Rest wurde überwiesen. „Ein Glücksbringer“, nannte sie das antike Stück, das nicht nur durch seine handwerkliche Qualität, sondern auch durch Symbolik und Geschichte überzeugte.
Für Ort und seine Frau war es ein voller Erfolg: ein Verkauf weit über den Erwartungen – und ein TV-Moment, der eindrucksvoll zeigte, dass Bares für Rares immer wieder für Überraschungen gut ist.
Ein Schmuckstück mit 25 Karat, eine bewegende Symbolik und ein hitziges Händlerduell – diese Episode bleibt als echtes Highlight in Erinnerung.




