XXL Gemälde bei „Bares für Rares“ – Händler erkennt es sofort
Bares für Rares: XXL-Gemälde begeistert – und findet den perfekten neuen Besitzer
Manche Schätze beeindrucken nicht nur durch ihren Wert, sondern auch durch ihre schiere Größe und ihre Geschichte. So geschehen in der ZDF-Erfolgsshow Bares für Rares, als Tanja Weustenfeld aus Hennef gemeinsam mit ihrem Sohn Marvin ein monumentales Gemälde ins Studio brachte.
Das Werk war größer als Moderator Horst Lichter selbst: ganze 2,50 mal 1,80 Meter maß das Gemälde, das die historische Eigelsteintorburg in Köln zeigt.
Ergänzt wurde die Szene durch Tanjas Tante, Onkel – und die imposante Dogge der Familie. Entstanden war das Bild 1972, eigens zur Goldhochzeit von Tanjas Großeltern, gemalt vom Kölner Künstler Wilhelm „Willi“ Tonet. Ein echtes Unikat – und ein Familienerbstück mit hohem emotionalen Wert.

Schon beim ersten Anblick war Horst Lichter sprachlos. „Mein Gott, meine Herrin – endlich mal ein Bild!“, rief er begeistert und entdeckte sofort die vielen detailreichen Facetten des Kunstwerks.
Auch Experte Colmar Schulte-Goltz zeigte sich beeindruckt: „Der Maler hat hier nicht nur eine Szene eingefangen, sondern ein Stück Stadtgeschichte. Die Eigelsteintorburg ist eines der letzten erhaltenen Stadttore Kölns – und hier mit viel Gespür für Atmosphäre und Leben festgehalten.“ Seine Expertise fiel klar aus: Der Marktwert des Gemäldes könne rund 2.000 Euro betragen.
Mit dieser Einschätzung im Rücken zogen Tanja und Marvin in den Händlerraum – und dort sorgte das riesige Bild sofort für Staunen. Besonders Händler Jan Cizek war sichtlich bewegt. Der Grund: Sein eigenes Geschäft befindet sich direkt am Eigelsteintor. „Das ist einer der schönsten Plätze überhaupt. Wer dort jeden Tag steht, weiß, wie besonders dieser Ort ist“, schwärmte er.
Für ihn war klar: Dieses Bild musste nach Hause, zurück an den Ort, den es zeigt. Sein Gebot: 600 Euro. Weit entfernt von der Expertise – und doch ein Angebot, das Tanja nicht kaltließ.
Denn für die Verkäuferin war klar: Geld ist nicht alles. Wichtiger war ihr, dass das Kunstwerk in gute Hände kommt, an jemanden, der es nicht nur kauft, sondern auch versteht. Jan Cizeks persönliche Verbundenheit mit Köln und seine Leidenschaft für das Motiv überzeugten sie sofort.
Mit einem Lächeln nahm sie sein Angebot an. „Es ist schön zu wissen, dass dieses Bild dort landet, wo es wirklich geschätzt wird“, sagte Tanja erleichtert.
Damit wurde aus einem schlichten Verkauf ein emotionales Ereignis. Denn dieses XXL-Gemälde hatte nicht nur einen neuen Besitzer gefunden – sondern kehrte symbolisch an den Ort zurück, den es seit über 50 Jahren so liebevoll darstellt.
Eine Episode, die einmal mehr zeigt, warum Bares für Rares so beliebt ist: Hier geht es nicht nur um Preise und Objekte, sondern um Geschichten, Erinnerungen und manchmal auch um die Magie, dass ein Schatz genau dorthin findet, wo er hingehört.




