Bei DIESEM Wunschpreis kann „Bares für Rares“ Star Horst Lichter nur laut lachen
Bares für Rares: Einrad-Heimtrainer sorgt für Lacher – Wunschpreis von 71,40 € überrascht alle
Kuriositäten haben bei Bares für Rares schon immer ihren festen Platz. Doch manchmal sorgen sie für so viel Staunen und Gelächter, dass selbst Moderator Horst Lichter nicht mehr an sich halten kann.
Genau das passierte, als Petra Mein und ihre Jugendfreundin Pia Riedel aus Ölzen mit einem Gegenstand ins Pulheimer Walzwerk kamen, der sofort ins Auge stach: ein Fahrrad, das eigentlich keines mehr war.
Denn anstelle des gewohnten Hinterrads präsentierte sich das Objekt als eine Mischung aus Heimtrainer und nostalgischer Konstruktion. Ein Relikt aus den 1960er-Jahren, das so gut erhalten war, dass es bis heute funktionstüchtig blieb.

Hergestellt wurde das ungewöhnliche Gerät von der traditionsreichen Firma Vaterland im sauerländischen Neuenrade – damals ein Symbol für Fitness in den eigenen vier Wänden, als Heimtrainer gerade in Mode kamen.
„Das Stück ist seit vielen Jahren in unserer Familie“, erklärte Petra. Gepflegt, aber mit ehrlicher Patina versehen, habe es immer einen festen Platz gehabt. Experte Detlef Kümmel ließ sich nicht lange bitten und stieg kurzerhand auf den alten Heimtrainer.
Überraschung: Das Gerät funktionierte tadellos. „Ich würde es so lassen, wie es ist“, empfahl Kümmel. „Vielleicht die Bremse etwas nachjustieren, aber die Patina macht den besonderen Charme aus.“
Dann kam die Preisfrage – und sorgte für den größten Lacher des Tages. Normalerweise wünschen sich Verkäufer runde Summen, doch Petra und Pia überraschten mit einer ungewöhnlichen Forderung: exakt 71,40 Euro. Horst Lichter lachte Tränen: „Das musst du mir erklären, da steckt doch etwas dahinter!“

Und tatsächlich: Am Vorabend waren die beiden nach Köln gereist und hatten dort im Restaurant gegessen. Die Rechnung belief sich auf genau 71,40 Euro.
Ihre Idee: Mit dem Verkauf des Heimtrainers sollte diese Ausgabe gedeckt werden. Eine humorvolle und zugleich pragmatische Herangehensweise, die das Publikum sofort begeisterte.
Kümmel bewertete den nostalgischen Heimtrainer jedoch deutlich höher. In modernen Lofts oder Studios könne er als dekoratives Highlight dienen. Sein Urteil: etwa 150 Euro – mehr als das Doppelte des Wunschpreises. Damit stiegen die Chancen für einen erfolgreichen Verkauf.
Im Händlerraum verlief der Start zunächst verhalten. Walter „Waldi“ Lehnertz zeigte sich wenig sportlich interessiert, auch die übrigen Händler brauchten einen Moment, um Gefallen an dem Gerät zu finden.
Doch als Fabian Kahl und Ludwig „Lucki“ Hofmaier das Objekt ausprobierten, kam Bewegung in die Runde – zur Freude aller Anwesenden.
Schließlich war es jedoch ausgerechnet Waldi, der die Entscheidung herbeiführte. Mit einem klaren Angebot von 100 Euro überraschte er nicht nur die Verkäuferinnen, sondern auch die Zuschauer. Petra und Pia überlegten nicht lange und gaben den Zuschlag.
Am Ende hatten die beiden Freundinnen nicht nur ihre Restaurantrechnung ausgeglichen, sondern sogar noch ein sattes Plus gemacht. „Wir sind rundum glücklich“, strahlten sie nach dem Deal.
Diese Episode bewies einmal mehr, dass es bei Bares für Rares nicht nur um Werte und Expertisen geht, sondern auch um Humor, Geschichten und die kleinen Momente, die die Sendung so einzigartig machen.




