Verkäuferin ringt nach Luft Horst Lichter greift sofort ein

Bares für Rares: Goldene Überraschung – geerbte Uhr entpuppt sich als wahres Juwel

Manchmal sorgt ein unscheinbares Erbstück bei Bares für Rares für Gänsehautmomente – so auch in der Folge vom 28. August 2025. Anke Mame, Arzthelferin und Laienschauspielerin aus Raubach in Rheinland-Pfalz, brachte eine geerbte Armbanduhr mit ins Pulheimer Walzwerk und erlebte eine emotionale Achterbahnfahrt, die sogar Moderator Horst Lichter auf den Plan rief.

Die Uhr stammt von Ankes Großtante und hatte für sie vor allem Erinnerungswert. „Ich habe selbst noch nicht recherchiert, aber ich hoffe, dass etwas Gutes dabei herausspringt“, erklärte sie vor Beginn der Expertise optimistisch.

Schon beim ersten Blick zeigte sich Expertin Wendela Horz begeistert. Das Modell stamme aus den 1960er-Jahren und wurde in Vicenza von der italienischen Manufaktur Scudellaro gefertigt. Im Inneren ticke ein präzises Schweizer Uhrwerk der Marke Eldex.

Besonders faszinierte die Expertin der reich verzierte Deckel, der mit filigranen Saphiren in Form von Vergissmeinnicht-Blüten besetzt war. „Ein außergewöhnlich schönes Stück“, schwärmte Horz.

Horst Lichter beobachtete die Expertise genau – und bemerkte das Vorgehen der Expertin mit einem Augenzwinkern. „Wenn die am Wiegen ist, ist das ein gutes Zeichen“, kommentierte er lachend, als Wendela Horz die Uhr abwog, um den reinen Goldwert zu ermitteln.

Dann kam die alles entscheidende Frage nach dem Wert. Anke nannte bescheiden 1.000 Euro als Wunschpreis. Doch Horz schüttelte sofort den Kopf. „Das ist viel zu niedrig.

Das Gehäuse wiegt ganze 70 Gramm – allein der Goldwert liegt schon bei rund 4.250 Euro.“ Schließlich taxierte sie das Schmuckstück auf 4.500 Euro.

Für Anke war diese Nachricht überwältigend. Sichtlich ergriffen fasste sie sich an die Brust, atmete tief durch und stöhnte: „Ach du liebe Zeit, jetzt kriege ich aber Schnappatmung!“ Horst Lichter reagierte sofort, stützte sie und scherzte: „Jetzt fall mir nicht um, Anke! Toll, toll, toll. Und da du ja Schauspielerin bist, kannst du drüben ruhig weinen.“ Mit Humor und Charme gelang es ihm, die Situation zu entspannen.

Im Händlerraum entfaltete sich dann das erwartete Bietergefecht. Die prachtvolle Uhr zog sofort die Aufmerksamkeit von Daniel Meyer und Julian Schmitz-Avila auf sich. Beide lieferten sich ein kurzes, aber intensives Duell, das schließlich Schmitz-Avila mit einem Gebot von 4.000 Euro für sich entschied – nur knapp unter der Schätzung von Wendela Horz.

Für Anke war es ein unvergesslicher Moment. „Damit habe ich nie gerechnet“, sagte sie gerührt und strahlte über das ganze Gesicht. Der Verkauf brachte ihr nicht nur einen Geldsegen, sondern auch eine emotionale Erinnerung, die sie wohl nie vergessen wird.

Diese Episode von Bares für Rares zeigte eindrucksvoll, dass Erbstücke oft mehr wert sind, als man denkt – materiell wie auch emotional. Für Anke Mame bleibt dieser Tag ein Erlebnis voller Freude, Staunen und Dankbarkeit.

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